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Rauchmelder können Leben retten |
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, den 03. Januar 2010 um 17:00 Uhr |
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Auslöser
für Brandkatastrophen sind oft Bagatellen: Umgefallene Kerzen, glühende
Zigarettenkippen im Mülleimer, vergessene Herdplatten, defekte
Elektrogeräte. Gerade in der Weihnachtszeit ist im Umgang mit offenem
Feuer Vorsicht geboten! Einen zuverlässingen Schutz bieten Rauchmelder.
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Jahr
für Jahr sterben in Deutschland bei Wohnungsbränden Hunderte von
Menschen. Die meisten der Opfer sind Kinder. Rund 200 Mädchen und
Jungen verlieren so jedes Jahr ihr Leben. Todesursache ist in 95
Prozent aller Fälle giftiger Qualm.
Experten der
Kinderschutzorganisation "Children´s Health" gehen davon aus, dass rund
die Hälfte der brandtoten Kinder noch am Leben sein könnte, wenn in den
Wohnungen Rauchmelder installiert werden. Sie warnen bei Feuerausbruch
rechtzeitig die Bewohner. Die gewinnen so wertvolle Zeit. Zeit, die
über Leben und Tod entscheidet. "Children`s Health" fordert von der
Bundesregierung deshalb seit Jahren ein Rauchmeldergesetz für
Deutschland. Dort sieht man jedoch keinen Handlungsbedarf.
In
Ländern, in denen die Installation von Rauchmeldern in Wohnungen
gesetzlich vorgeschrieben ist, sprechen die Erfolge allerdings eine
klare Sprache. In den USA stieg die Zahl der Haushalte mit Rauchmeldern
auf 94 Prozent, in Großbritannien auf 80 Prozent. Die Zahl der
Brandtoten sank in beiden Ländern beträchtlich.
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Achten Sie beim Kauf eines Rauchmelders auf das Prüfzeichen
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Der richtige Rauchmelder: Worauf kommt es an?
Ein
Rauchmelder kostet zwischen 20 und 50 Euro. Die Auswahl ist groß und
die Qualität der Geräte sehr unterschiedlich. Wenn Sie sich für den
Kauf eines Geräts entscheiden, sollten Sie unbedingt auf folgendes
achten.
Das richtige Prüfzeichen
Prüfzeichen finden
Sie auf fast jedem Gerät. Doch nicht alle Siegel garantieren, dass das
Gerät auch wirklich zuverlässig funktioniert. Es nützt also nichts,
wenn CE, GS oder gar der grüne Punkt auf dem Gehäuse prangen. Eine
europaweite Prüfnorm für Brandmelder gibt es bislang nur im Entwurf und
ohne bindende Wirkung. Solange die Hersteller aber noch nicht
verpflichtet sind, ihrer Melder prüfen zu lassen, können Sie das
freiwillig tun.
Ein Prüfzeichen, das schon jetzt für die
strengen Bestimmungen der kommenden Norm steht, wird von der VdS
vergeben, einer Tochter des Gesamtverbands der Deutschen
Versicherungswirtschaft. Auch eine sichere Sache ist das Zeichen des
British Standards Institute. Brandmelder mit diesem Siegel entsprechen
den Anforderungen des britischen Norminstituts. Schließlich sind die
Lebensretter in Großbritannien schon längst gesetzlich vorgeschrieben.
Bei
aller Norm, sollten Sie auf eines achten: Geprüft wird nicht die
Langlebigkeit. Wenn ein älterer Brandmelder öfter mal einen Fehlalarm
auslöst, sollten Sie ihn entsorgen und gegen einen neuen austauschen.
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Wo bringe ich den Rauchmelder an?
Ein
Rauchmelder macht nicht an jeder beliebigen Stelle Sinn. Wenn Sie sich
nun für ein bestimmtes Modell entscheiden haben, sollten Sie bei der
Montage unbedingt auf folgendes achten:
Bringen Sie den Rauchmelder immer an der höchsten Stelle im Raum an. Wenn
Sie nur ein Gerät gekauft haben, bringen Sie es am besten im Flur an.
Bei mehreren Etagen, sollte es mindestens ein Melder pro Stockwerk sein. Suchen Sie für die Montage die Deckenmitte. Vermeiden Sie die Nähe zur Wand und zugige Ecken. Wenig Sinn macht die Montage in Bad und Küche, weil es dort schnell zu Fehlalarmen kommen kann. Brandmelder
lassen sich in der Regel nicht montieren, wenn die Batterie noch nicht
eingesetzt wurde. Diese sollte einmal im Jahr gewechselt werden. Dabei
kann auch gleich die Rauchkammer von Staub und Schmutz befreit werden.
Ansonsten sind die Geräte wartungsfrei.
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